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29.01.2018

Möhnenkarneval in Rott begeisterte das Publikum



Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten am Samstag, 20.01., die Rotter Möhnen mit Ihrem abwechslungsreichen Programm. Mit selbst gedichteten Möhnenliedern brachten die Rotter Frauen das Publikum in Stimmung: "Ja, ja, so sind wir Möhnen" eröffnete die Sitzung, und die anwesenden Damen sangen und schunkelten mit.

Der erste Knaller des Tages waren die Möhnen als ältliche Jungfrauen mit Nachthemd und Häubchen, die allesamt keinen Mann abbekommen hatten. Selbst der liebe Gott konnte den verzweifelten alten Mädchen nicht weiterhelfen. Das weitere Programm voller lustiger Sketche begann mit einem Mann (Annegret Spies), der von den Frauen des Haushalts (Ruth Springstein, Ulrike Grewe, Mica Iskenius) arg geplagt wurde, weil keine ihm seine Hose kürzen wollte, sodass er später völlig unmöglich bekleidet zu einer Feier gehen musste. Bei der Hausfrauenprüfung mussten sich eine perfekte Ehefrau (Elke Überlacker) und ein dümmlicher Trampel (Anita Seifen) den Fragen des Prüfers stellen, wobei vor allem die Antworten des Trampels zum Schießen waren. Geschossen wurde auch im Wald, in dem ein junges Mimöschen (Monika Krämer) eine Fahrrad-Panne hatte, die der Förster zwar beheben konnte, die angebotene Belohnung aber partout nicht wollte – bestand diese doch in der nicht gerade ansehnlichen jungen Frau selbst. Eine alte Dame (Simone Fischer) hatte da schon mehr Glück, denn sie ging mit ihren 83 Jahren zum Standesamt, um das Aufgebot zu bestellen. Dabei brachte sie den Beamten (Denise Runden) beinahe um den Verstand, weil sie unbedingt in den Kasten wollte, der sich als Bekanntmachungskasten entpuppte. Die Alte war überzeugt, dass sie dort persönlich drei Wochen für das Aufgebot lang ausgestellt werden müsse und krabbelte unter Lachtränen des Publikums schließlich tatsächlich hinein.

Ein Höhepunkt der Sitzung war die Büttenrede von Anita Seifen, die – selbst gerade 70 Lenze jung geworden – davon berichtete, was sie als Sexbombe auf Männerfang erlebte. Kleine und große Pannen, unmögliche Herren der Schöpfung und zum Schluss die Präsentation eines gar nicht heißen Höschens ließen das Publikum toben.

Zum Abschluss, der in Lachsalven der Zuschauerinnen endete, traten alle Möhnen als Bäuerinnen auf und mussten eine unwillige Kuh besänftigen, welche die Melkerin getreten und ein Feuer im Stall entfacht hatte. Das Lied der Kuh Marina sangen die Damen im Publikum später begeistert mit.

Neu in der Bütt war Moderatorin Adelheid (Björn Runden), die charmant und witzig durch den Nachmittag führte. Der heitere Möhnentag wurde durch Tanzeinlagen der Kindertanzgruppe Höppebötzjer, der Jugendtanzgruppe Oberlahr und den Willrother Männern abgerundet. Einen starken Auftritt legten auch das Tanzpaar Denise Schneider und Philipp Krämer hin.

Das rundum gelungene Programm bescherte den Gästen aus Rott und Umgebung einen kurzweiligen und amüsanten Nachmittag. Am Abend ging die Feier mit einer fröhlichen Tanzparty weiter, und bis tief in die Nacht herrschte in Rott fröhliche Karnevalsstimmung.






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